Siedlungsentwicklung – Klare Prioritäten

Der Workshop zur Siedlungsentwicklung am 28. Mai war ein grosser Erfolg. Nach der eher bescheidenen Teilnehmerzahl beim ersten Anlass waren diesmal über 100 Flurlingerinnen und Flurlinger dabei. Nach der Präsentation der Visionen für die fünf Teilgebiete und den möglichen Massnahmenpaketen durch die Berater wurde in mehreren Gruppen heftig diskutiert. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst!

In Kürze dürfte die Präsentation auf der Gemeinde-Webseite aufgeschaltet werden.

Die Vision, wohin sich Flurlingen entwickeln will und was unbedingt erhalten werden soll, hat den Vorstellungen der Teilnehmenden entsprochen. In den Gruppen ging es insbesondere darum, die vorgeschlagenen Massnahmen zu bewerten bzw. zu priorisieren.
Dabei scheint die Bevölkerung zwei Themen zu priorisieren:

  • “Rheintal-Areal”. Hier geht es um eine Vertiefungsstudie für eine ganzheitliche Planung des Rheintal-Areals. Dieses umfasst den Rheintalgarten und -saal, den Parkplatz, die Häuserflucht vom Gasthaus bis zur alten Post und das ganze Schulareal.
  • “Brunnengässli”. Eine weitere Studie soll aufzeigen, ob und wie die Grünfläche hinter dem Gemeindehaus überbaut werden soll.

Natürlich gab es zahlreiche weitere Ideen, die eine breite Unterstützung fanden. Dort sind aber oft weitere “Stakeholder”, wie etwa private Eigentümer involviert. Zudem war dem Gros der teilnehmenden Bevölkerung wohl klar, dass bei diesen beiden Themen der Hebel zur Attraktivierung von Flurlingen besonders gross ist. Wenn sich das Projektteam und die Behörden angesichts der begrenzten Gemeinde – Ressourcen eine klare Richtschnur für die nächsten Schritte erhofft hatten, so haben sie die am Workshop erhalten.

Aber wie geht es nun konkret weiter? Das blieb leider etwas schwammig. In einem nächsten Schritt soll offenbar das Projektteam und dann das Begleitgremium die Vision und die Strategie finalisieren, so dass dann sogleich auch konkrete Massnahmen zu den priorisierten Themen eingeleitet werden können. Wir gehen davon aus, dass an der nächsten Hilari-Gemeindeversammlung Budgetanträge vorliegen werden und dann rasch mit der Erarbeitung der Studien gestartet werden kann. Unser Verein bleibt im Begleitgremium am Ball und wird über die Fortschritte berichten.

 

Und wer den Bericht in den Schaffhauser Nachrichten vom 30. Mai verpasst hat, kann den hier nachlesen: