Eine Gemeindepräsidentin oder ein Gemeindepräsident?

Am 8. März können wir entweder eine Gemeindepräsidentin oder einen Gemeindepräsidenten wählen.

Bist du noch unentschlossen?

Falls du dir noch nicht sicher bist, ob du Gili oder Lisa auf deinen Wahlzettel setzen möchtest, lohnt sich ein Blick ins «TV-Duell» des Schaffhauser Fernsehens in der Sendung «Hüt im Gschpröch». Vielleicht findest du dort die entscheidenden Argumente für deine Wahl.
Nachtrag: Die Schaffhauser Nachrichten veröffentlichten heute, 25.02.2026, das Interview (für Abonnenten!) auch in gedruckter Form.

Einigkeit

Beide Kandidierenden betonen, dass das Umfeld für Gemeindebehörden komplexer und anspruchsvoller geworden ist und dass die Bevölkerung einen höheren Informationsbedarf hat als früher.

Und für beide Kandidierenden spielt Teamarbeit eine zentrale Rolle. An der Wahlveranstaltung erklärte der amtierende Gemeindepräsident Gili Bernath, er sehe sich im Gemeinderat als Coach, der sein Team abholt und unterstützt. Auch Lisa Steger, die ebenfalls für das Präsidium kandidiert, setzt auf Zusammenarbeit – ganz nach dem Motto: «Gemeinsam statt einsam». Eine gute, konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat ist ihr wichtig.

Gilis Perspektive

Für Gili ist klar: Die Bevölkerung werde bereits heute einbezogen – etwa durch Begleitgremien oder Informationsveranstaltungen. Dass der Neubau des Rheintalsaals scheiterte, führt er auf «massive Fake News» zurück, gegen die sich der Gemeinderat nicht wehren durfte. Er sei dem Recht und der Ehrlichkeit verpflichtet. Wichtig sei für ihn zudem, dass der Gemeinderat genügend Handlungsspielraum erhält: Man könne nicht nur planen, man müsse auch handeln. Ausserdem braucht es heute externe Kommunikationsprofis.

Lisas Perspektive

Lisa möchte die Bevölkerung noch stärker einbeziehen. Für sie ist klar: Die Bürgerinnen und Bürger sind der Souverän, geben den Auftrag und möchten mehr Informationen. Mehr persönliche Dialoge, mehr Transparenz, und das frühzeitig sowie laufend – das ist ihr Ziel. Zusätzlich möchte sie ergänzend neue Kommunikationskanäle wie Apps nutzen, um mehr Menschen, insbesondere junge Leute, zu erreichen. Es soll bei den Vorhaben zudem immer auch berücksichtigt werden, wie diese finanziert werden sollen.

Fazit

Für einmal haben wir in Flurlingen eine echte Wahl. Beide Kandidierenden wollen, dass es in Flurlingen vorwärts geht. Um dies zu erreichen, wünscht sich Gili Handlungsspielraum für die Behörden, während Lisa die Bevölkerung mehr abholen möchte.

Wir hoffen, dass unsere Beiträge helfen, dir ein umfassendes Bild zu machen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.